Burg Eisenhardt
Schon im 5. Jahrhundert v.Ch. befand sich in Belzig eine Wehranlage. Im Jahre 997 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des "burgwardium belicsi". Die heutige Burg wurde aus einer veralteten mittelalterlichen Befestigung im 15. Jh. zu einer mächtigen Festungsanlage mit sieben runden Ecktürmen umgebaut. In dieser Zeit erhielt die sächsische Grenz- und Residenzanlage den Namen "Eisenhardt". Im Jahre 1636 von den Schweden zerstört, erfolgten um 1700 umfangreiche Sanierungsarbeiten. 1815 fiel das Amt Belzig an Preußen.
Der Zugang zur Burg ist über einen Damm zu erreichen. Der sich anschließende Torbau wird von zwei halbrunden Türmen flankiert. Das Torhaus stellt mit seinen Zellengewölben eine großartige Verbindung aus sächsischer Burg- und Schlossbaukunst dar. Links befindet sich das Heimatmuseum. Im Ostteil schließt sich das Salzmagazin an (welches jetzt als Hotel genutzt wird). Im restaurierten Burgkeller finden zahlreiche Veranstaltungen, besonders der Kleinkunst statt. Interessant sind ebenfalls die mächtigen Feldsteinmauern, die Rondelle und der Burgbrunnen. Die Grabung neben dem Turm bezeugt eine Burg mit Kapelle im romanischen Baustil vor 1200. Vom 24 m hohen "Butterturm" aus dem 12. Jh. hat man einen prächtigen Rundblick über die historische Altstadt und die Fläminglandschaft.
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